Historisches

Die Geschichte der Mühle Amme

1771 (- 2002)
Die Mühle befindet sich für 231 Jahre ununterbrochen im Besitz der Familie Amme. Bis zum heutigen Tage sind Mitglieder der Amme Sippe in der Müllerei seit mehr als acht Generationen tätig.

1771
Bau der Mühle Amme.

1868
Nach dem großen Brand in Uetze wird die zerstörte Mühle neu aufgebaut.

1894
Beginn der Stromerzeugung aus Wasserkraft und Versorgung der Uetzer Bevölkerung mit elektrischem Strom

1972
Am 30. September 1972, 0.00 Uhr standen die Mühlenräder still.

seit 2002
Neuer Eigentümer ist die Wassermühle Uetze KG, die die Sanierung des Gebäudes und die erneute Nutzung einleitet.

Die Mühle Amme ist das größte erhaltene Industriegebäude in Uetze.

seit 2007
Betreute Wohnanlage

seit 2010
Die Turbine zur Stromerzeugung läuft wieder...wenn wir genug "Wasser haben", sind wir Selbstversorger!

Die historische Bedeutung der Mühle Amme

Die Mühle Amme erlangte über Jahrhunderte hinweg überregionale und sogar internationale Bedeutung. Dr. h. c. Ernst Amme, Braunschweig (geboren in der Mühle Amme, Uetze, gestorben in Muktum, Mongolei) hat die industrielle Entwicklung des Müllerhandwerks fortschrittlich beeinflusst. Die MIAG AG, jetzt Bühler MIAG AG mit Sitz in der Schweiz hat die moderne Walzenmüllerei über die Welt verbreitet.

(Mitgründung der Firma Amme Gieseke, König, später MIAG AG, heute Bühler MIAG mit Sitz in Zürich)

Als Arbeitgeber im Raum Uetze spielte die Mühle eine wesentliche Rolle.

Noch heute produziert die Mühlenturbine Strom mit einer maximalen Leistung von 40 kW.

Im Umkreis von ca. 50 Kilometern wurde die Bevölkerung mit Mehl der Marke "Goldammer" versorgt. Die Mahlkapazität der Mühle lag bei 20 Tonnen Mehl täglich.

Der Mühlenbetrieb wurde in der Geschichte um neue Industriezweige erweitert.

  • Futtermittelhandel
  • Sägewerk
  • Handel mit Kunstdünger
  • Wasserkraftwerk

Dr. Schwandt sen. erwarb die Mühle Amme im Jahr 2001, welche zu diesem Zeitpunkt fast 30 Jahre ungenutzt war.